AWO schafft dringend nötige Betreuungsplätze - Erweiterungsbau am Haus für Kinder am Stadion

„Ich freue mich, dass die Arbeiterwohlfahrt in Bamberg künftig 25 weitere Kinderbetreuungsplätze anbieten kann“, so Oberbürgermeister Andreas Starke bei einem Besuch des neuen Modulanbaus im Garten des Kinderhauses am Stadion. Aufgrund der veränderten Wohnsituation rund um das Kinderhaus, der steigenden Anmeldezahlen und den in den vergangenen Jahren mehr und mehr erschöpften Aufnahmemöglichkeiten komme diese Erweiterung genau zum richtigen Zeitpunkt.

Auch Werner Dippold, Geschäftsführender Vorstand der Arbeiterwohlfahrt, zeigt sich zufrieden: „Der Anbau fügt sich harmonisch in die Gesamterscheinung der Anlage ein, der bestehende Garten wird nicht geschmälert und Umbaumaßnahmen am bestehenden Altbau sind nicht notwendig.“ Laut Dippold wird der Anbau künftig die relativ eigenständige Naturgruppe „Stadionfüchse“ für fünf- bis sechsjährige Kinder beheimaten. Die gute Anbindung zum Stammhaus ermögliche auch für diese Gruppe die Nutzung der dort vorhandenen Einrichtungen wie Turn- und Kreativraum, Werkstatt, Bücherei sowie aller weiteren Angebote des AWO-Hauses wie Elternpartnerschaften, begleitete Freizeitangebote und die Vollverpflegung mit warmem Mittagessen.

                                                                  

Neben den bestehenden Angeboten wird es bald auch eine ganz besondere, neue Attraktion geben: Nach den Ansätzen „Fit bei Wind und Wetter“ und „Abenteuerspielplatz Natur“ soll auf dem Gelände des Kinderhauses eine Art Naturwerkstatt entstehen. „Für die Stadionfüchse wird die naturnahe Bildung im Mittelpunkt stehen“, erklärt Dippold. Beste Voraussetzung bieten hierfür die angrenzenden Flurstücke Volkspark und Hauptsmoorwald.

 

Mit diesen neuen Möglichkeiten stehe das Haus für Kinder am Stadion laut Oberbürgermeister Starke nicht nur weiterhin für eine vielschichtige und wertvolle Kinderbetreuung. „Für Eltern, besonders im Bamberger Osten, bedeutet der Erweiterungsbau und die Einrichtung einer neuen Kindergartengruppe auch eine dringend notwendige Bedarfsdeckung.“