Mit dem Herz bei der Sache – Die AWO begrüßt ihre neuen Auszubildenden

„Herzlich willkommen bei der AWO!“, hieß es heute für die Auszubildenden im Bereich Senioren und Pflege. In den kommenden drei Jahren werden sie in den verschiedenen Einrichtungen des Verbandes auf ihre berufliche Laufbahn in der Altenpflege und im Gesundheitswesen vorbereitet. Bei einem ausgiebigen Frühstück wünschten Werner Dippold, Geschäftsführender Vorstand der AWO Bamberg, und sein Team den Neulingen einen guten Start.

„Die Ausbildung in der Altenpflege bedeutet für mich Arbeit mit und am Menschen und eine gute Mischung aus Theorie und Praxis“, sagt ein Auszubildender, der zunächst einen anderen Beruf erlernt hatte und nun eine Umschulung bei der AWO beginnt. Bereits sein erstes Praktikum in einer Pflegeeinrichtung habe ihm bestätigt, dass dies die richtige Entscheidung war. „Es herrscht eine gute Atmosphäre und ein herzliches Miteinander. Hier ist man keine Maschine. Man wird als Mensch gesehen.“   

Auch andere sind über ein Praktikum zur Altenpflege gekommen. Dass ihr zukünftiger Beruf oft negativ behaftet ist, verstehen sie nicht. „Viele Menschen wissen einfach nicht, was dahinter steckt“, erklären sie sich die Vorurteile. „Anfangs konnte ich es mir auch nicht vorstellen, in der Altenpflege zu arbeiten. Aber jetzt liebe ich diesen Beruf.“

In welchem der zahlreichen Bereiche sie einmal dauerhaft arbeiten möchten, können die neuen Auszubildenden noch nicht sagen: „Wir wollen zunächst einmal alles testen und dann in drei Jahren entscheiden, welche Aufgaben uns am meisten liegen.“ Diese Möglichkeit werden sie bei der AWO bekommen. „Wir suchen unsere Auszubildenden nicht nach der Note aus. Wir wollen, dass Ihr mit dem Herz bei der Sache seid und Euch die Freude an der Arbeit bewahrt“, betonen die AWO-Mitarbeiter, die in der kommenden Zeit erste Ansprechpartner für die Belange der Azubis sein werden. 

Im Bereich Senioren und Pflege bietet der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Bamberg Stadt und Land e. V. vollstationäre Pflege, gerontopsychiatrische Pflege, solitäre Tagespflege, Kurzzeitpflege sowie eingestreute Tagespflege an. Zudem werden an allen Standorten der Seniorenzentren betreute Wohnformen und der „offene Mittagstisch“ angeboten. Der ambulante Dienst „Zuhause pflegen“ stellt zusätzlich sogenannte niedrigschwellige Betreuungsangebote bereit.