+++ Aktuelle Informationen zur Coronavirus-Pandemie, Update vom 12. März 2021 +++

Gebühren:
Die Bayerische Staatsregierung ersetzt gemeinsam mit den Kommunen den KITA-Trägern auch die Betreuungsbeiträge für März 2021 für Kinder, die ihre Kindertageseinrichtung an nicht mehr als fünf Tagen besucht haben.
Die AWO Bamberg wird diese Leistungen durch Rückerstattung an die Eltern weitergeben. Aufgrund ausstehender Informationen und Intruktionen des zuständigen Ministeriums bitten wir diesbezüglich jedoch noch um etwas Geduld.
Sobald die Erstattungen für die Monate Januar, Februar und März vorgenommen werden können, informieren wir Sie, liebe Eltern, umgehend. 

►► Folgende Öffnungs-Regelungen gelten aktuell:
7-Tage-Inzidenz unter 50: Regelbetrieb
7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100: Eingeschränkter Regelbetrieb. Die Betreuung aller Kinder in festen Gruppen ist möglich.
7-Tage-Inzidenz über 100: Notbetreuung. Es werden nur die Kinder betreut, deren Eltern eine Kindertagesbetreuung nicht anderweitig sicherstellen können.

Das Landratsamt bzw. die Stadtverwaltung Bamberg werden jeweils am Freitag jeder Woche die maßgebliche Inzidenzeinstufung bestimmen. Die für die Einstufung anzuwendende Regelung gilt dann für die Dauer der darauffolgenden Kalenderwoche von Montag bis zum Ablauf des folgenden Sonntags.

Beispiel: Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis oder die Stadt Bamberg liegt am Freitag, 19. März, über 50. Für die gesamte darauffolgende Woche (22. März bis 28. März 2021) befinden sich die Kindertageseinrichtungen im eingeschränkten Regelbetrieb, selbst dann, wenn die 7-Tage-Inzidenz im Laufe der Woche unter den Wert 50 sinkt oder über den Wert 100 steigt.

 

Die Aufrechterhaltung des Notbetriebs ist in den Kindertageseinrichtungen für Kinder folgender Personengruppen zulässig:

  • Kinder, deren Eltern die Betreuung nicht auf andere Weise sicherstellen können, insbesondere, wenn sie ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen müssen
  • Kinder, deren Betreuung zur Sicherstellung des Kindeswohls von den zuständigen Jugendämtern angeordnet worden ist
  • Kinder, deren Eltern Anspruch auf Hilfen zur Erziehung nach den §§ 27 ff. SGB VIII haben
  • Kinder mit Behinderung und Kinder, die von wesentlicher Behinderung bedroht sind.

 

Alles Wichtige zum Umgang mit Krankheitssymptomen und zur Notwendigkeit von Coronavirus-Tests finden Sie in den

► Informationen für die Eltern

des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales.

Für Eltern, die keine Betreuung ihres Kindes außerhalb der Notbetreuungsgruppen sicherstellen können, findet sich HIER zum Download das vom Ministerium bereitgestellte

► Bestätigungsformular.



Herzlich Willkommen im Fachbereich

In der Stadt und im Landkreis Bamberg bieten wir Betreuungsangebote für Kinder und Jugendliche von 0 Jahren bis zum Übergang ins Erwachsenenalter. Unsere Angebote sind entsprechend den Bedarfen unterschiedlicher Familienmodelle/-formen entwickelt. In allen Einrichtungen arbeiten wir nach innovativen pädagogischen Konzepten.

Unser Betreuungsangebot

    • Kindertagesstätten: Kinderkrippe, -gärten, -horte
    • Schulbetreuung: Mittagsbetreuungen, offene Ganztagsbetreuung, Jugensozialarbeit an Schulen
    • Jugendhilfe: Wohngruppen für unbegleitete Minderjährige, Ambulante Erziehungshilfen
    • Beratung: Familiestützpunkte, Elternteil-Kind-Kurberatung
    • Schulbegleitung
    • Spielgruppe Schneckenhaus

    Fachbereich Kinder, Jugend und Familie

    Hauptsmoorstraße 26 a, 96052 Bamberg

    Sofia Konstandara
    09 51 • 40 74 - 404
    09 51 • 40 74 - 412
    Website besuchen
    E-Mail senden

    Aktuelle Projekte aus dem Fachbereich

    Seit Jahresbeginn 2017 werden unsere beiden Kitas Haus für Kinder Am Sylvanersee und das Kinderhaus Juliushof von einem sogenannten „Pädagogischen Qualitätsbegleiter“ (PQB) unterstützt.

    Pädagogische Qualitätsbegleitung versteht sich als ein externes Dienstleistungsangebot, das Kindertageseinrichtungen und deren Träger ergänzend zu bestehenden Qualitätssystemen (z.B. Fachberatung) trägerübergreifend zur Verfügung gestellt wird und dessen Inanspruchnahme freiwillig ist. Die PQB hat den Auftrag, die Kindertageseinrichtungen bei der Sicherung und Weiterentwicklung ihrer pädagogischen Prozessqualität zu unterstützen. Im Fokus des Beratungs- und Coaching-Prozesses steht die Interaktionsqualität in den Einrichtungen. Die PQB orientieren sich in ihrer Tätigkeit an Themen und Bedarfen der Kindertageseinrichtungen und arbeiten kokonstruktiv zusammen mit Leitung und Team. Grundlagen hierfür sind der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan und die Bayerischen Bildungsleitlinien.

    Das Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ richtet sich an Kitas, die von einem überdurchschnittlich hohen Anteil von Kindern mit besonderem sprachlichen Förderbedarf besucht werden.

    Schwerpunkte des Bundesprogramms „Sprach-Kitas“ sind neben der sprachlichen Bildung die inklusive Pädagogik sowie die Zusammenarbeit mit Familien. Bereitgestellt und finanziert werden eine zusätzliche Fachkraft in Teilzeit mit Expertise im Bereich sprachliche Bildung, die direkt in der Kita tätig ist sowie Fördermittel für Sachkosten und Weiterbildungen der Mitarbeiter. Zusätzlich finanziert das Programm eine zusätzliche übergeordnete Fachberatung, die kontinuierlich und prozessbegleitend die Qualitätsentwicklung in den Sprach-Kitas unterstützt. Sie qualifiziert die Sprachfachkräfte innerhalb eines Verbundes von 10 – 15 Sprach-Kitas.

    Am Projekt nehmen bereits teil:

    Asylbewerberfamilien haben Anspruch auf einen Betreuungsplatz in einer Kindertageseinrichtung. Kindereinrichtungen leisten einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Entwicklung der von ihnen betreuten Kinder und unterstützen deren Familien bei der Eingewöhnung in ihr neues Lebensumfeld.

    Damit alle Beteiligten – sowohl die Mitarbeiter der Kita als auch die Familien selbst – sich dieser Herausforderung erfolgreich stellen können, bedarf es zusätzlicher Unterstützung zu den bereits bestehenden Angeboten im Rahmen des BayKiBiGs – wie beispielsweise dem Vorkurs Deutsch. Aus diesem Grund stellt das Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration zusätzliche Fördermittel zur Verfügung.

    Wir möchten mit den beantragten Fördermitteln Materialien und Sachmittel anschaffen, die die Mitarbeiter in den Einrichtungen in ihrer täglichen Arbeit dabei unterstützen, Flüchtlings- bzw. Asylbewerberkinder und deren Familien in die Kitas im Sinne der Inklusion zu fördern und zu unterstützen. Es handelt sich hierbei um Bücher, Sprachspiele zur Förderung der individuellen Sprachentwicklung, Fachliteratur für die Mitarbeiter sowie Bewegungsmaterialien, die barrierefrei im gemeinsamen Spiel kompetenzstärkend eingestezt werden.

    Die „Erzieherausbildung mit optimierten Praxisphasen/OptiPrax“ ist geeignet für Schüler/-innen mit mindestens mittlerem Bildungsabschluss, die die Ausbildungszeit auf drei Jahre verkürzen möchten und stellt eine Ergänzung zur traditionellen fünfjährigen Ausbildung dar. Neben einer verkürzten Ausbildungszeit, erhöht sich der Praxisbezug durch die beständige Abfolge von schulischen Ausbildungs- und Praxiswochen. In der Theorie erworbene Kenntnisse können unmittelbar in der Praxis erprobt und umgesetzt werden – in der praktischen Arbeit entstandene Fragen und Probleme werden nachfolgend im Unterricht weiter bearbeitet. In der herkömmlichen Erzieherausbildung wechseln sich Schul- und Praxiseinsatz jährlich ab. Es wird eine tarifliche Ausbildungsvergütung bezahlt, die in der herkömmlichen Erzieherausbildung in den Theoriephasen nicht vorgesehen ist. Ziel dieses Modellversuches ist, dadurch die Ausbildung für weitere Zielgruppen zu öffnen, die Attraktivität der Ausbildung zu erhöhen und den Theorie-Praxis-Bezug zu intensivieren.